Speer: Eine Biographie Joachim Fest

ISBN: 9783828600638

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Hardcover

539 pages


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Speer: Eine Biographie  by  Joachim Fest

Speer: Eine Biographie by Joachim Fest
| Hardcover | PDF, EPUB, FB2, DjVu, AUDIO, mp3, RTF | 539 pages | ISBN: 9783828600638 | 10.63 Mb

Biographien zu Nazi-Größen gibt es viele, warum also diese hier besonders hervorheben? Zunächst, weil ihr Gegenstand Albert Speer eine Ausnahme innerhalb der Hitler-Gefolgsleute darstellt, denn Speer war kein reiner Opportunist wie viele andereMore Biographien zu Nazi-Größen gibt es viele, warum also diese hier besonders hervorheben? Zunächst, weil ihr Gegenstand Albert Speer eine Ausnahme innerhalb der Hitler-Gefolgsleute darstellt, denn Speer war kein reiner Opportunist wie viele andere Nazi-Oberen und hatte zudem eine tiefgehende persönliche Beziehung zu Hitler.

Zum anderen, weil das Buch selbst in hervorragender Form Speers Lebensrätsel auf den Grund geht. Speers Laufbahn begann als Architekt für die NSDAP, wo er rasch zum Liebling des baubegeisterten Hitler wurde. Bis heute ist Speer vor allem durch seine in nazi-typischer Despotenarchitektur entworfenen Gebäude bekannt, weswegen ihn die Nachkriegs-Öffentlichkeit eher selten mit nationalsozialistischen Terrortaten verband.Doch bereits als Generalbauinspektor war Speer in Verbrechen verwickelt.

Belegt ist die Beteiligung von Speers Behörde an der Umsiedlung von Juden und die Kenntnis des Amtschefs hierüber. Ein krasser Gegensatz zu früheren Äußerungen Speers, in denen er von den Verbrechen der Nazis nichts gewußt zu haben vorgab. Ab 1942 brachte Speer als Rüstungsminister dann die deutsche Wirtschaft unter Ausbeutung von Zwangsarbeitern auf Kriegskurs.Zu den Unerklärlichkeiten in Speers Leben gehört seine Verweigerung des Nero-Befehls 1945, mit dem Hitler den Alliierten nur zerstörtes Land hinterlassen wollte.

Dies und seine Übernahme einer Gesamtverantwortung ersparten Speer vermutlich das Todesurteil im Nürnberger Kriegsverbrecherprozeß und brachten ihm statt dessen 20 Jahre Inhaftierung ein.Fest gelingt es, Speers merkwürdig ungereimten Charakter zu erfassen und diese ambivalente Figur nachzuzeichnen. Er offenbart eine Persönlichkeit, die gleichermaßen intelligent und realitätsnah wie schwärmerisch war. Sein Realitätsbezug war es wohl auch, der Speer 1966 in den Gesprächen mit Joachim Fest gewisse Dinge schlicht vergessen ließ und der die so entstandenen Erinnerungen in ein trübes Licht rückte.

Fest kann mit diesem Band nun eine wirklich tiefgehende Biographie Speers nachreichen. --Joachim Hohwieler



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